1. Wangerooge

    Besonders Familien mit kleinen Kindern und ältere Menschen lieben den ortsnahen Badestrand. Mit seinem feinkörnigen Sand zieht er jeden magisch an: Kleine buddeln nach Herzenslust oder bauen mit neuen Freunden Flutburgen am Wassersaum, Sonnenhungrige genießen Mußestunden im Strandkorb und sportlich Aktive spielen Beachvolleyball oder bezwingen die Wellen per Surfbrett. Bewunderer „dicker Pötte“ können sich kaum satt sehen an den vielen Passagier- und Frachtschiffen, die auf den Schifffahrtswegen vor Wangerooge zu beobachten sind.Wangerooge ist die östlichste der sieben bewohnten ostfriesischen Inseln. Die Entfernung zum Festland beträgt sieben Kilometer und ist mit der Personenfähre von Harlesiel aus erreichbar. Die höchste Erhebung der Insel ist die Aussichts-Düne mit 17 m ü. NHN; auf ihr ist 1990 eine Aussichtsplattform eingerichtet worden. Die übrigen Sanddünen erreichen Höhen von bis zu 12 Metern.

    Das Freizeitangebot ist zu einem großen Teil durch die Natur bestimmt. Am kilometerlangen Sandstrand können Strandkörbe in Höhe des Inseldorfes gemietet werden. Es werden geführte Wattwanderungen angeboten. Bereits in den 1960er Jahren entstanden verschiedene Kureinrichtungen, wie das Haus des Kurgastes, das Kurmittelhaus und das Haus des kleinen Kurgastes. Zur touristischen Infrastruktur gehört seit 1984 ein Meerwasser-Hallenbad. Der Dorfplatz und der Rosengarten im Ortszentrum sind gepflegte Parkanlagen. Dort befindet sich auch das Nationalparkhaus als lokales Informations- und Bildungszentrum zum Thema Naturschutz. Einen guten Überblick erhält man vom Alten Leuchtturm aus, in dem sich auch das Inselmuseum befindet. Zu den Freizeitangeboten gehören ein Tennisplatz, eine Tennis- und Squashhalle, eine Surfschule, ein Sportplatz sowie eine Golfanlage. Ein Reitstall bietet Pferdeausritte in die Dünen und am Strand an.
    Eine Besonderheit stellt die Wangerooger Inselbahn dar. Es ist eine Schmalspurbahn mit 1000 mm Spurweite, die regelmäßig Gäste die etwa drei Kilometer lange Strecke vom Hafen (Westanleger) zum zentral gelegenen Dorfbahnhof befördert. Da die Fähren wegen der Tideabhängigkeit fast täglich zu anderen Zeiten verkehrt, sind auch die Verkehrszeiten der Inselbahn täglich anders. Es gibt einen Jahresfahrplan, aus dem die Fahrten für jeden Tag entnommen werden können. Bahnbetreiber ist die DB Fernverkehr. Damit ist die Wangerooger Inselbahn die einzige von der Deutschen Bahn betriebene Schmalspurbahn.
    www.wangerooge.de

  2. Spiekeroog

    Weite Salzwiesen, kleine Wäldchen, eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt – atemberaubende Natur, umgeben von 15 Kilometern traumhaft feinem Sandstrand, laden ein, den Alltag hinter sich zu lassen. Mittelpunkt der grünen Insel ist das Dorf Spiekeroog mit seinen zahlreichen denkmalgeschützten Häusern und der für die Insel so typischen idyllischen und entspannten Atmosphäre. Lassen Sie die Hektik des Alltags hinter sich, genießen Sie die Ruhe und Schönheit einer einzigartigen Natur und atmen Sie die klare Nordseeluft ein.Hier hat sich über Jahrhunderte Typisches bewahrt.
    Bekannt ist Spiekeroog für sein idyllisches Flair: schmale Gassen, nostalgische Gaststätten und Cafés sowie kleine, originelle Geschäfte, die man in ungezwungener Beschaulichkeit durchstöbern kann. Der Weg führt vorbei an den niedrigen Friesenhäuschen und auch an der ältesten ostfriesischen Inselkirche, die Ende des 17. Jahrhunderts erbaut wurde. Die typische Inselarchitektur, die seit Generationen bewahrt wird, sucht ihresgleichen. Alle baulichen Maßnahmen, die der notwendigen Modernisierung dienen, zollen dem charakteristischen dörflichen Charme Rechnung. Wer der Natur verbunden ist, der ist auf der Insel, die zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer gehört, genau richtig. Hier sind Umwelt- und Naturschutz von großer Bedeutung. Weite Dünenlandschaften und verträumte Wäldchen laden zu ausgedehnten Wanderungen in einem intakten Naturrefugium ein. Eine besondere Attraktion auf Spiekeroog und eines der letzten romantischen Verkehrsmittel unserer Zeit ist die Pferdebahn, die einzige Eisenbahn Deutschlands, die noch von Pferden gezogen wird.

    Erreichbar ist die Insel mit der Personenfähre ab Neuharlingersiel
    www.spiekeroog.de

  3. Langeoog

    Das Meer, die Sonne, der Wind, jede Menge Natur, traumhafter Sandstrand, ein prima Klima, eine intakte, lebendige Insel und Menschen, die für ihren Charme und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Langeoog, eine Oase mit idealen Voraussetzungen, um lang anhaltende Erholung zu finden.
    Die Insel ist seit 1949 staatlich anerkanntes Nordseeheilbad mit rund 2.100 Einwohnern und einer Fläche von etwa 19 qkm. 14 km naturbelassener Sandstrand, weite  Dünenlandschaften und das kleine Inselwäldchen laden ein, die Natur zu erkunden. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit der Pferdekutsche oder hoch zu  Ross – hier gibt es immer wieder Neues zu entdecken.
    Ob leichte Brise oder Sturmwind – jede graue Wolke wird meist genauso schnell vertrieben wie sie gekommen ist. Kaum zu glauben, aber wahr: Wenn’s auf dem Festland regnet, scheint auf Langeoog meist die Sonne.
    Wer einmal am endlos erscheinenden Strand von Langeoog gestanden hat und aufs weite Meer hinausgeblickt hat, weiß, wie gut es tut, sich im Einklang mit der Natur zu fühlen. Kein Autolärm und keine Autoabgase können den Genuss trüben. Auf der „Insel fürs Leben“ ist man zu Fuß unterwegs oder mit Fahrrad oder Pferd. Entdecken Sie das Inselwäldchen auf verschlungenen Pfaden oder radeln Sie durch unsere weite Dünenlandschaft im Osten der Insel.
    Im Ostteil der Insel, am Weg zur Meierei Ostende, befindet sich die ehemalige Möwenkolonie mit dem 2015 aufwendig renovierten Vogelwärterhäusschen mit vielen Informationen zur artenreichen Vogelwelt auf Langeoog. Hier gibt es auch eine „Vogelkiekerwand“ mit der Möglichkeit, Vögel aus nächster Nähe in den Salzwiesen beobachten zu können.
    Wen die Seefahrt interessiert, den zieht es zum Schiffahrtsmuseum im Haus der Insel und zum Museumsrettungsboot „Langeoog“. Außerdem gibt es dort die Daueraustellung „Müll im Meer“. Manche Gäste reizt auch ein Ausflug zum Dünenfriedhof, wo sich u.a. die letzte Ruhestätte der berühmten Chansonsängerin Lale Andersen („Lili Marleen“) befindet.
    Langeoogs Wahrzeichen, der Wasserturm, öffnet von März bis Oktober und in den Weihnachtsferien regelmäßig seine Pforten für Besichtigungen. Einen Ausflug wert ist auch die knapp 20 Meter hohe Melkhörndüne, eine der höchsten Erhebungen Ostfrieslands und die Seehunde-Kolonie am ausgedehnten Oststrand.
    Erreichbar ist die Insel mit der Personenfähre ab Bensersiel.
    www.langeoog.de


  4. Norderney

    Nordseeinsel Norderney – eine Welt für sich.
    Sobald die Fähre in Norddeich ablegt, lässt man alles hinter sich. Von Wasser und Watt umgeben, lässt die Insel einen jeden befreit durchatmen. Da ist es also, das Spiel von Ebbe und Flut, Strände, kristallklares Wasser, die sanfte, oft ungezähmte Brandung, unberührte Natur und berührende Schönheit. Neben Natur pur bietet Norderney alles, was einen unvergesslichen Inselaufenthalt ausmacht. Zu jeder Jahreszeit.
    Vielen bedrohten Tier- und Pflanzenarten bietet Norderney Heimat. Die Insel ist ehrlich, authentisch und ursprünglich, hat liebliche Rundungen und raue Kanten. Ein auf Sand gebauter Mikrokosmos, der sich im Spiel der Gezeiten, durch Stürme und Sturmfluten stetig wandelt. 14 km feinste Sandstrände laden zum Sonnenbaden und zu ausgedehnten Spaziergängen ein. An vier bewachten Badestränden erlebt man die pure Nordsee.
    Mondänes Strandbad auf der einen, Naturerlebnis auf der anderen Seite.
    Genießen Sie die Vielfalt dieser Insel – fernab von Alltagsstress und Hektik. Nehmen Sie sich mal wieder Zeit für sich und für diejenigen, die Ihnen wichtig sind. Machen Sie sich auf zu einer Entdeckungstour über Norderney mit den endlos langen Stränden und Dünen. Egal, auf welche Weise Sie Norderney erleben – es lohnt sich immer!
    Norderney ist die zweitgrößte ostfriesische Insel mit einer Fläche von 25 km² und  ist 14 km lang und bis zu 2,5 km breit.
    Auf Norderney bietet sich Ihnen eine abwechslungsreiche Naturlandschaft. Erkunden Sie auf einem über 80 km langen Rad- und Wanderwegenetz die Insel und erleben Sie hautnah die natürliche Schönheit . Sie wandern durch Dünenlandschaften, auf den Deichen, die die Insel schützen, an endlos scheinenden Stränden und durch ausgedehnte Salzwiesen.
    Norderney ist facettenreich und bietet reizvolle Kontraste. Mit etwa 2.000 Veranstaltungen im Jahr bleibt es immer spannend. Die Insel vereint Tradition und Innovation mit einem hohen Streben nach Qualität. Die Insel bietet tausend Wege, um dem Körper, der Seele und dem Geist Gutes zu tun. Mit einer Tradition von über 200 Jahren ist sie Deutschlands ältestes Nordseeheilbad. Bereits ab 1797 konnten Gäste nach dem Vorbild englischer Seebäder genußvoll Kuren.
    Erreichbar ist die Insel mit der  Fähre ab Norddeich.
    www.norderney.de


  5. Juist

    Keine Autos – das Meer überall nur ein paar Schritte entfernt. Die Insel Juist hat ein ganz eigenes Zeitgefühl.
    Die Einheimischen nennen ihre Insel ganz einfach „Töwerland“ – ein plattdeutsches Wort, es bedeutet Zauberland. Tatsächlich passiert das erste Wunder, sobald man sich auf der Frisia-Fähre langsam der autofreien Insel Juist nähert: Die innere Uhr tickt plötzlich ruhiger, alle Eile schwindet, der Atem wird ruhiger, das Innerste scheint drei Gänge herunterzuschalten. Kein Auto weit und breit, ein Doppelgespann mit Friesenpferden bringt es auf höchstens zwei PS, und selbst die Polizei ist mit dem Fahrrad unterwegs. Hektik ist hier chancenlos.
    Manche behaupten, hier wäre die Entschleunigung erfunden worden.
    Im Juister Hafen, gleich hinter dem neuen Wahrzeichen, einem stolzen Seezeichen in Segelform, dümpeln Butterschiffe, dick und braun wie Honigkuchen. Auf dem Schiffchenteich am gemütlichen Kurplatz lassen Kinder ihre Segelbötchen tanzen, kleine Hände streicheln die Pferde vor den Fuhrwagen. Mütter und Väter schauen entspannt und zufrieden: Auf dem gerade mal 500 m breiten Eiland geht kein Kind verloren. Mehr noch: Juist ist elternangstfreie Zone. Klein, übersichtlich.
    Und raserfrei: gemächliche Vierbeiner statt eiliger Karossen. Fahrrad fahren oder laufen lernen, angstfrei. Vielleicht der einzige Ort, an dem schon Dreijährige morgens die Brötchen vom Bäcker holen können. Sommer voller Ich-kann-das-schon-Erlebnisse. Loslassen, ohne sich zu verlieren. Stressfreier geht es nicht, Urlaub total.
    Im Töwerland gibt es keine Autos, keine Eile und es herrscht ein ganz eigenes Zeitgefühl.
    Erreichbar ist die Insel mit der Personenfähre ab Norddeich
    www.juist.de